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Alle chemischen Analysesysteme der CDR FOODLAB®-Produktreihe sind so konzipiert, dass sie dank werkseitiger Kalibrierung und integrierter Selbstprüfverfahren ein hohes Maß an Präzision, Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit gewährleisten und eine langfristige analytische Konsistenz sicherstellen. Dieser Artikel beleuchtet den Kalibrierungsprozess, die Gründe, warum eine regelmäßige Kalibrierung in der Regel nicht erforderlich ist, sowie die optionalen Kalibrierfunktionen des Systems, die fortgeschrittenen Anwendern die nötige Flexibilität bieten, um Ergebnisse mit alternativen Methoden oder historischen Datensätzen abzugleichen.

1. Werkskalibrierung: Präzision ab dem ersten Einsatz

Die CDR-Analysesysteme werden werkseitig vorkalibriert, sodass sowohl Reagenzien als auch Instrumente bereits vor der Auslieferung an den Anwender optimal auf Genauigkeit und Konsistenz abgestimmt sind. Die Reagenzien werden vom CDR-Labor hergestellt, um eine analytische Antwort zu gewährleisten, die mit offiziellen Referenzmethoden übereinstimmt. Jede neue Charge wird vorbereitet und kalibriert, um eine vollständige Übereinstimmung mit vorherigen Chargen sicherzustellen, wodurch keine weiteren Justierungen erforderlich sind. Eine interne Qualitätskontrolle überwacht die Genauigkeit jedes Produktionsschritts – von der Herstellung der Reagenzien bis zur Befüllung jeder einzelnen Küvette – und gewährleistet so Reproduzierbarkeit und Zuverlässigkeit über die Zeit. Des weiteren wird die Kalibrierung der optischen Messeinheit eines jeden Instrumentes während der Produktion nach einem standardisierten Protokoll durchgeführt. Dieser Prozess stellt sicher, dass alle CDR-Analysesysteme weltweit dieselbe analytische Antwort liefern und vollständig konsistent arbeiten.
Die Kalibrierdaten sind direkt im Analysator gespeichert, sodass das System sofort einsatzbereit ist, ohne dass eine routinemäßige manuelle Kalibrierung erforderlich ist. Diese Integration von Instrument und Reagenzien gewährleistet eine hohe analytische Leistungsfähigkeit, spart Zeit und Kosten und minimiert das Risiko von Bedienfehlern.

2. Automatisierter Selbsttest: Sicherstellung der kontinuierlichen Zuverlässigkeit

Zur Wahrung der Integrität der Werkskalibrierung verfügen die CDR-Systeme über einen automatisierten Selbsttestmechanismus, der bei jedem Systemstart aktiviert wird. Dieser interne Diagnoseprozess überprüft, ob die gespeicherten Kalibrierparameter intakt sind und ob das System innerhalb der spezifizierten Leistungsgrenzen arbeitet. Werden Abweichungen festgestellt, informiert das System den Anwender umgehend und stellt so sicher, dass die Messungen nicht beeinträchtigt werden.
Diese Selbsttestfunktion stärkt die Zuverlässigkeit des Systems und macht es besonders geeignet für Anwendungsbereiche, in denen konsistente Ergebnisse entscheidend sind, wie etwa in der Qualitätskontrolle, der Forschung oder bei der Einhaltung regulatorischer Anforderungen. Diese Designphilosophie stellt die Benutzerfreundlichkeit in den Vordergrund, ohne dabei auf die für professionelle Anwendungen erforderliche Präzision zu verzichten.

3. Optionale Feinabstimmung: Flexibilität für spezielle Anforderungen

Die Kalibrierung während der Produktionsphase und der automatisierte Selbsttest garantieren eine hohe Messgenauigkeit. Trotzdessen bieten die CDR-Systeme zusätzlich Kalibrierfunktionen für Anwender mit spezifischen Anforderungen. Diese Funktionen ermöglichen eine Feinabstimmung des Systems, um die Messergebnisse an alternative analytische Methoden anzupassen oder mit historischen Datensätzen in Einklang zu bringen und so ein hohes Maß an Individualisierung zu erreichen.
Beispielsweise können Labore, die ältere Analysesysteme zugunsten der Systeme der Produktlinie CDR FOODLAB® ablösen, die Anforderung haben, sicherzustellen, dass neue Messergebnisse mit bestehenden Datenarchiven konsistent sind. Durch die Durchführung einer optischen Kalibrierung können Anwender die CDR-Systeme so einstellen, dass sie Ergebnisse liefern, die mit denen offizieller Methoden übereinstimmen, und so die Integration in etablierte Arbeitsabläufe erleichtern.
Ebenso kann das System in Fällen, in denen eine abweichende Referenzmethode verwendet wird (z. B. eine spezifische chromatographische oder spektroskopische Technik), kalibriert werden, um die Ausgabeergebnisse zu harmonisieren und die Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Plattformen sicherzustellen. Diese optionale Kalibrierung ist besonders wertvoll in der Forschung.

4. Vorteile des CDR-Kalibrierungsansatzes

Der Kalibrierungsansatz der CDR-Analysesysteme bietet mehrere entscheidende Vorteile:

  • Einfachheit und Effizienz: Die werkseitige Kalibrierung und die automatisierten Selbsttests machen eine routinemäßige manuelle Kalibrierung überflüssig und reduzieren sowohl die Einrichtungszeit als auch die operative Komplexität.
  • Zuverlässigkeit: Der Selbsttestmechanismus stellt sicher, dass das System dauerhaft innerhalb der Kalibrierspezifikationen arbeitet und jede Messung zuverlässig ist.
  • Flexibilität: Die optionale Kalibrierung ermöglicht es den Anwendern, das System an spezifische Anforderungen anzupassen, etwa zur Angleichung an alternative Methoden oder historische Datensätze, ohne die Benutzerfreundlichkeit zu beeinträchtigen.
  • Vielseitigkeit: Das System unterstützt ein breites Anwendungsspektrum – von der Lebensmittel- und Getränkeanalytik bis hin zu Umweltmonitoring – und lässt sich an unterschiedliche Laboranforderungen anpassen.
  • Kosteneffizienz: Durch die Minimierung des Bedarfs an externen Kalibrierwerkzeugen oder häufigen Neukalibrierungen senkt das System die Betriebskosten bei gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit.

5. Feinabstimmung für Datenkonsistenz

Die Möglichkeit der Feinabstimmung (Fine-Tuning) von CDR-Analysatoren stellt eine besonders wertvolle Funktion in allen Anwendungen dar, in denen die Konsistenz analytischer Daten über verschiedene Systeme oder Zeiträume hinweg von entscheidender Bedeutung ist. Dies gilt insbesondere für folgende Anwendungsfälle:
•    Qualitätskontrolle in der Lebensmittelproduktion: Ein Lebensmittelhersteller kann die Ergebnisse des CDR-Systems an die eines älteren Analysegeräts anpassen, das in früheren Produktionszyklen eingesetzt wurde, um die Einhaltung historischer Qualitätsstandards sicherzustellen.
•    Sicherstellung der Datenkontinuität in der Qualitätskontrolle: In der Getränkeproduktion ist der Vergleich neuer Analysedaten mit historischen Ergebnissen unerlässlich, um die Entwicklung von Prozessen über die Zeit nachvollziehen zu können. Durch die Kalibrierung des CDR-Analysators auf frühere Systeme können Hersteller die Datenkonsistenz wahren, was eine präzise Langzeit-Trendanalyse und eine kontinuierliche Verbesserung der Qualitätskontrolle ermöglicht.
•    Methodenintegration: Labore, die den CDR-Analysator in Kombination mit anderen analytischen Techniken (z. B. HPLC oder Titration) einsetzen, können die Kalibrierung nutzen, um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse sicherzustellen und eine reibungslose Integration der Arbeitsabläufe zu ermöglichen.

Schlussfolgerung

Die analytischen Systeme von CDR sind so konzipiert, dass sie dank werkseitig kalibrierter Reagenzien und Instrumente in Kombination mit einer automatischen Überprüfung der analytischen Zuverlässigkeit beim Systemstart genaue und zuverlässige Ergebnisse ohne jeglichen Eingriff durch den Anwender liefern. Dieser optimierte Ansatz macht die Systeme besonders geeignet für Anwender, die eine einfache Handhabung und eine hohe Reproduzierbarkeit der Ergebnisse benötigen. Für Anwendungen mit speziellen Anforderungen bietet die optionale Kalibrierfunktion die notwendige Flexibilität, um Messergebnisse an alternative Referenzmethoden oder historische Datensätze anzupassen. Dadurch wird die Kompatibilität mit bestehenden Arbeitsabläufen und Datenstrukturen sichergestellt. Durch die Kombination aus Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Anpassungsfähigkeit stellen CDR-Systeme eine vielseitige Lösung für ein breites Spektrum analytischer Anwendungen dar.

Zusammenfassende Tabelle der Schlüsselkonzepte

ThemaZusammenfassung
WerkskalibrierungInstrumente und Reagenzien werden während der Produktion vorkalibriert, um Genauigkeit, Reproduzierbarkeit und globale Datenkonsistenz sicherzustellen. Eine routinemäßige Kalibrierung ist nicht erforderlich.
ReagenzienkalibrierungJede Reagenziencharge wird intern hergestellt und validiert durch die CDR-Chemielabore, um die Übereinstimmung mit Referenzmethoden und die Kontinuität mit früheren Chargen zu gewährleisten.
InstrumentenkalibrierungOptische Gruppen werden im Werk durch standardisierte Verfahren kalibriert. Die Kalibrierungsdaten werden in das Analysegerät gespeichert und sind sofort einsatzbereit.
Automatisierter SelbsttestBei jedem Start überprüft das System die gespeicherten Kalibrierungsparameter und Leistungsbedingungen und warnt den Benutzer bei Abweichungen. So wird kontinuierliche Zuverlässigkeit gewährleistet.
Optionale FeinabstimmungAnwender können die Systemergebnisse an alternative analytische Methoden oder historische Datensätze anpassen. Dies ist besonders hilfreich bei Methodenwechseln, in der Forschung oder zur langfristigen Sicherstellung der Datenkontinuität.
Anwendungsfälle für FeinabstimmungAbgleich mit bestehenden Altsystemen (Legacy-Instrumenten), Sicherstellung der Datenkontinuität in der Lebensmittel- und Getränkeproduktion sowie Unterstützung der Methodenvalidierung mit Techniken wie HPLC oder Titration.
VorteileVereinfachte Arbeitsabläufe, keine routinemäßige Kalibrierung, hohe Zuverlässigkeit, anpassbare Ausrichtung an Referenzmethoden und historische Datensätze, vielseitiger Anwendungsbereich und reduzierte Betriebskosten.
Allgemeine SchlussfolgerungCDR-Systeme liefern präzise und konsistente Ergebnisse ohne Anwenderaufwand und bieten gleichzeitig die notwendige Flexibilität, wenn eine spezifische Kalibrieranpassung erforderlich ist.
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Kalibrierung der Analysatoren der CDR FOODLAB®-Produktreihe: Kontrolle und Flexibilität

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